Portrait

Temporeiche Inszenierungen, liebevolle Authentizität und ein Schuss Exzentrik – das ist take five, und das schon seit zwanzig Jahren. Früh hat sich take five auf Komödien spezialisiert und lotet seither mit Leidenschaft und Lebensfreude das gesamte Spektrum dieser Gattung aus.

take five schätzt klassische Autoren und Autorinnen wie Noël Coward (2007 In bester Gesellschaft), Neil Simon (2000 Gerüchte, Gerüchte) oder Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy (2006 Die Kaktusblüte) genauso wie jene, die mit skurrilem Humor die Absurdität des Alltags ausloten wie Christopher Durang (1999 Jenseits aller Therapie) oder Alan Ayckbourn (2001 Frohe Festtage und 2008 Schlafzimmergäste).

Das Ziel von take five ist es, mit ihrem Spiel ein vergnügliches Gegengewicht zum ernsten Genre zu schaffen und zu zeigen, dass auch in Kriminalstücken von Agatha Christie (2009 Das Eulenhaus) oder Oscar Wilde (2002 Lord Arthurs Opfer) eine gehörige Portion Humor steckt. Gute Unterhaltung mit Herz und Verstand sind TAKE FIVE dabei genauso wichtig, wie sich selber treu zu bleiben und das Publikum beschwingt nach Hause zu schicken – jetzt erst recht.